Grafiken, meine Intention:

Da das menschliche Auge zunächst fast immer die Farbe wahrnimmt, bevor es die Form erkennt, trägt dies oft dazu bei, dass die Farbe das eigentliche Formereignis verschleiert. Wo es mir wichtig ist, die Dinge stärker auf ihre Form zu reduzieren, entstehen die Bilder im schwarz-weiß-grau Bereich, nicht etwa aus Gründen einer trüben Stimmungslage, sondern: Strukturen werden deutlicher, der Tiefenraum wird teilweise reduziert. Positive und negative Form treten in ein Wechselspiel. Die Linie gewinnt an Gewicht.
Auch interessiert es mich, ähnliche Motive vergleichend zu untersuchen, um herauszufinden, wie weit die grautonige Fassung aussagefähig ist.

Dabei habe ich gemerkt, dass häufig Licht lediglich im Grautonbereich manchmal stärker wirksam wird, als in der farbigen Darstellung.

(c) 2018 bei Charlotte Schwarz-Sierp