Ausstellung April/Mai 2016, ARTSPACE-K2 in Remagen

Grenzen bedeuten stets Trennung, daher werfen angrenzende Räume grundsätzliche Fragen der Zugehörigkeit, Identität und des Andersseins auf.

Wo sind wir verortet? Wie nehmen wir die unterschiedlichen Facetten der Kulturen und des Zusammenlebens wahr.

Um diesen Fragen zu begegnen, nutze ich die Gegenüberstellung der modernen Stadt mit der Natur als Metapher für unterschiedliche Räume und deren wechselseitiger Beeinflussung und Abhängigkeit. So unterliegt die Entwicklung der Stadträume einem steten Wandel, sie steht jedoch immer auch in einem Konflikt mit der natürlichen Welt. Der Mensch wird zunehmend vor komplexe Entscheidungen gestellt, die ihn zwingen, die Widersprüchlichkeiten zwischen materiellen und ideellen Werten aufzulösen.

Zur Darstellung dieser vielschichtigen Problematik nutze ich die – schon zu anderen Werkreihen beschriebene - Technik in der ich eigene Fotos, die ich am PC bearbeite, auf transparente Folien drucke, zerschneide, neu zusammensetze und hinter- oder übermale.

Bericht Generalanzeiger Bonn vom 06. April 2016

Bericht der Rheinzeitung Koblenz vom 07. April 2016

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